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Bindung
Zwischen Hund und Hundeführer (HF) sollte ein vertrauensvolles, entspanntes Verhältnis herrschen.
Der HF als Rudelführer ist der Chef (sollte es zumindest sein!), aber kein harter tyrannischer Chef sondern ein souveräner, ausgeglichener und interessanter Chef.
Es soll eine Bindung da sein. Ein Hund ohne Bindung wird nicht mit seinem HF zusammenarbeiten, er wird vielleicht aus Angst gehorchen aber er wird kein Partner sein.
Warum sollte man auch ein interessanter Chef sein ??
Eben um diese Bindung herzustellen !
Bietet man dem Hund Abwechslung, artgerechte Beschäftigung, Bewegung – ACTION eben, dann ist man ein guter Chef, einer zu dem der Hund aufschauen kann, einer der weiß was zu tun ist, der nicht bloß öde rumhängt sondern seinem 4beinigen Partner das bietet was dieser braucht um ein erfülltes Leben zu führen.
Dann entsteht eine Bindung, eine Bindung die aus gegenseitigem Vertrauen erwächst. Mache ich viel mit meinem Hund, dann lernen wir uns gut kennen, wir wissen wie der andere reagiert, was er mag und was nicht, was ihn interessiert und was nicht etc.. Partner eben.
Der 2beinige Partner gibt die Richtung vor. Der 4beinige Partner kann bei einer intakten Mensch-Hund-Beziehung ganz Hund und entspannt sein. Er wird dann auch automatisch unproblematischer.
So ein Team fällt nicht vom Himmel, da steckt Arbeit, aber auch jede Menge SPASS drin.
Wie kann man sich auf den Weg zu diesem anstrebenswerten Zustand machen ??
Man sollte beginnen indem man den Hund überhaupt auf sich konzentriert – eine SEHR gute Methode sind Futterspiele.
Man nehme : Genug für den Hund wirklich attraktive Leckerchen und GUTE Laune und Spaß.
Hinweis: Man sollte sowieso NUR dann mit dem Hund trainieren, wenn man selber gute Laune und Lust hat, sonst wird man ungeduldig und ungerecht und das Ganze ist zum Scheitern verurteilt, macht mehr kaputt als alles andere.
Ein Leckerchen wird in eine Richtung vom Hundeführer weg gerollt/ geworfen – so daß der Hund es verfolgen kann, hat er es erreicht und aufgegessen (kleine Stücke nehmen/schneiden/brechen, die sofort “weg” sind) dann ruft man den Hund und wirft/rollt ein Stückchen in eine völlig andere Richtung. Der Hund wird sich jetzt voll darauf konzentrieren was der HF denn als nächstes macht. Es ist ein interessantes Spiel, die Belohnung folgt immer sofort.
Das Spiel kann man dann immer schwieriger gestalten indem man weiter wirft, evtl. einen unebenen/abwechslungsreichen Untergrund wählt so daß der Hund auch mal richtig suchen muß.
Der Hundeführer kann über so ein einfaches Spiel die Bindung zu seinem Hund sehr gut vertiefen, denn er unternimmt etwas spannendes mit dem Hund.
Es gibt viele Spiele die man mit seinem Hund machen kann, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Man muß das auf seinen Hund abstimmen, ist er klein, groß, dick, dünn, alt, jung, gesund, hat er krankheitsbedingte Einschränkungen etc.
Aber jede Aktivität die man gemeinsam macht stärkt die Bindung und gibt Zufriedenheit. Ein ausgelasteter Hund ist ein ausgeglichener Hund.
Es reicht nicht die Beine des Hundes zu beschäftigen, man muß auch den Kopf beschäftigen. Erst beides zusammen bringt Zufriedenheit – auch für den Hundeführer !!
Es ist toll, wenn der Hund begeistert mitmacht und man nachher richtig sehen kann wie zufrieden er ist.
Und ein geforderter Hund ist ein schlauer Hund , desto mehr man unternimmt desto besser wird die Kommunikation und desto einfacher wird es neues zusammen zu lernen, denn man ist ein TEAM !!
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