Home
 Wir über uns
 Toll wäre
 Erziehung
 Spielen
 Anschaffung
 Photos
 Spaziergang
 LHVO
 Links
BuiltByNOF
 Second Hand

Was haben Second-Hand-Hunde für Besonderheiten ?

Spontan würde ich sagen: KEINE !

Denn sie sind ganz einfach Hunde. Nicht mehr aber ganz bestimmt nicht weniger.

Jeder Second-Hand-Hund war logischerweise mal ein Erste-Hand-Hund, d.h. er ist nicht anders als all die Hunde die von Welpenbeinen an bei ihren Besitzern sind.

Genauso aus einer guten Kinderstube oder nicht, gut oder schlecht erzogen, gut oder schlecht gehalten, ausreichend bewegt oder nicht, vernünftig gefüttert oder nicht, artgerecht beschäftigt oder nicht etc.

Und eben entsprechend diesem Vorleben ist der Hund.

Die Gründe warum Hunde abgegeben / ausgesetzt / verkauft oder gar verschenkt werden sind mannigfalt, verständlich (Krankheits- oder Todesfall, Allergie, oder auch Haltungsverbot bei den sogenannten Kampfhunden etc.) oder auch unverständlich (keine Lust mehr etc.)

Einige Besitzer schieben ihre Probleme ins Tierheim ab, der Hund wurde nicht so wie gedacht (hier ist Kommisar Rex zu erwähnen, so wird KEIN Hund von alleine, das ist härteste Arbeit), der Hund ist unerzogen und dem Besitzer über den Kopf gewachsen, statt dieses anzugehen – weg mit dem Hund.

Eine Besonderheit gibt es schon:

Der neu angeschaffte “Gebrauchte” wird sich die ersten Tage im neuen Heim wahrscheinlich nicht so “geben” wie er wirklich ist, bzw. wie er bisher war. Denn je nach Verhalten des neuen Besitzers wird der Hund sich völlig anders entwickeln als er früher war.

Das ist keine bewußte Verstellung (um sich beispielsweise menschlich gesehen beliebt zu machen, das können Hunde nicht) sondern der Hund muß erstmal die “Lage sondieren”, im Klartext: Der Hund will herausfinden wie dieses Rudel wohl ist, wie seine zukünftige Position sein wird, ob ein klarer Boß da ist, ob es klar verständliche Regeln gibt – eben ob das Zuhause “hündisch” denken kann.

Das ist normal und hier ist auch die grosse Chance für das neue “Rudel” erst gar keine Probleme aufkommen zu lassen

Schwierigkeiten für den neuen Besitzer können sich aus problematischem Vorleben des Hundes ergeben, z.B. Mißhandlung, Vernachlässigung, zu harte Behandlung, zu sehr verhätschelt und was man sich sonst so vorstellen kann (aber manchmal gar nicht möchte).

Das ist dann NICHT die Schuld unseres neuen Familienmitglieds sondern seiner vorherigen Umgebung.

Hier ist dann der Sachverstand bzw. der Wille des neuen Halters gefragt sich diesen anzueignen um mit Herz und Verstand aus einem “neurotischen Bündel” einen glücklichen normalen Hund zu machen.

Noch eine Sache:

Es gibt ja immer wieder die Aussage: ALLE Tierheimhunde sind gestört.

Das ist – s. oben – natürlich Quatsch, denn dort sind einfach Hunde. Manche sind ganz einfach unkompliziert und leicht zu handhaben, weil sie ein hundegerechtes Leben hatten, andere hatten ein mieses Leben, das was wir Menschen “Hundeleben” nennen – warum wohl ?.

Ich selber habe in meiner Zeit als Hundeausführer im Tierheim alle möglichen Hunde kennengelernt, einfach nur Nette und auch Hunde denen die Panik schon von weiten anzusehen war aber auch aggressive Hunde, das soll der Ehrlichkeit halber nicht verschwiegen werden.

Einige schon supererzogen andere noch völlig “unbeleckt” usw.

VIELE waren allerdings wirklich traumhaft !, da hätte man sich kaum entscheiden können welchen man lieber gehabt hätte.

zurück

Home

[Home] [Wir über uns] [Toll wäre] [Erziehung] [Spielen] [Anschaffung] [Photos] [Spaziergang] [LHVO] [Links]