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Die Stimme in der Hundeerziehung
Wir 2beiner sind wesentlich weniger empfänglich für Nuancen in der Stimmlage als der Hund.
Die Erklärung ist simpel:
Unser Hund versteht den Sinn der Worte die wir da so reichlich hervorbringen nicht. Er erfaßt aber unseren Tonfall.
Wir hingegen achten zuerst auf den Sinn der Worte, dann auf den Tonfall.
Also : Wenn wir monoton vor uns hinblubbern, dann wird das den Hund nicht sonderlich interessieren. Unsere “Botschaft” verkommt zu einem netten Hintergrundgeräusch.
Was bedeutet das für uns ??
Wenn wir mit unserem Hund kommunizieren wollen, dann sollten wir uns ein wenig Mühe geben um verständlich zu sein.
Loben: in einem hohen begeisterten Tonfall ! Nicht darum scheren ob Passanten gerade planen die Männer mit den Turnschuhen und der neuen Frühjahrsmode mit den überlangen Ärmeln zu bestellen !!
(Anmerkung: Verfasser dieser Zeilen hat durchaus schon positive Reaktionen bei Passanten erzeugt, wenn ich meinen Hund gelobt habe)
Wenn ich den entsprechenden Tonfall anschlage, dann kann ich auch sagen: Ja, Hundi kapierst Du denn heute wieder gar nichts, Du Dummi Du !
Der Hund wird dennoch begeistert sein, denn er versteht ja den Sinn meiner Worte nicht.
Wenn ich hergehe und in einem einschläfernden Tonfall sage: Ja Du bist aber ein feiner Hund, so brav hast Du das gemacht ! ohne weitere Betonung !! , dann wird Hund sich definitiv NULL freuen.
Genauso auch, wenn ich dem Hund mitteilen will, daß er das jetzt aber falsch gemacht hat.
Die Stimme ist ein WICHTIGES Element in der Hundeerziehung, wir müssen sie nur richtig anwenden.
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